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 Laufzeit: 96 min. Tonformat: Dolby Digital 5.1 Format: DVD video PAL Bildformat: Standart 4:3 (1,33:1) Untertitel: Englisch, Russisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Italienisch, Portugiesisch, Niederländisch, Schwedisch, Hebräisch, Arabisch, Chinesisch, Japanisch Sprache: Englisch, Russisch, Französisch Regional Code: 0 (All) Menusprache: Englisch, Russisch, Französisch
Kollektsiya: Ekranizatsiya
Distribyutor: RUSCICO
UdSSR
Mosfilm Der kalte Sommer des Jahres 53 (Holodnoe Leto Pyatdesyat Tretego) (RUSCICO)Anzahl, St.: 1 Erscheinungsdatum: 1987 SKU 204000010928 Durchschnittliche Kundenbewertung:     0 (0) Die Meinungen der Besucher Ein abgelegenes sibirisches Fischerdorf im kalten Sommer 1953: Man hört von einer Generalamnestie für Kriminelle und zugleich, dass der, der sie erlassen hat, Geheimdienstchef Berija, zum "Volksfeind" erklärt wurde.
Nikolai Starobogatow und Sergej Bassargin sind nach langen schweren Jahren im Straflager für fünf Jahre in ein sibirisches Fischerdorf verbannt worden. Nikolai, genannt Kopalitsch, einst Ingenieur, hat jeden Kontakt zu seiner Familie in Moskau abgebrochen. Jetzt beschäftigt er sich mit dem Bootsbau, während sein Gefährte Bassargin meist nur grübelnd herumsitzt. Bei den Dorfbewohnern sind sie unbeliebt und werden als "Volksfeinde" mit Geringschätzung behandelt. Als Geheimdienstchef Berija eine Generalamnestie erlässt, werden nur Kriminelle freigelassen, an die Politischen wird nicht gedacht. Marodierend ziehen Banden durchs Land. Die Bewohner des Fischerdorfes erfahren vom Milizionär Mankow, dass freigelassene Banditen seinen Kollegen Korjosch ermordet haben. Sechs von ihnen sind der Polizei entkommen und bedrohen nun das Dorf mit Waffen. Sie ermorden Mankow, dann bringen sie die übrigen Dorfbewohner, die zur Gegenwehr nicht fähig sind, in ihre Gewalt. Kopalitsch und Bassargin, als politisch Verbannte von den Kriminellen nicht ernst genommen, bleiben auf freiem Fuß. Als einer der Banditen versucht, das junge Mädchen Schura zu vergewaltigen, schlägt Bassargins Verachtung für die Marodeure in aktiven Widerstand um.
Ein spannender, historisch, sozial und psychologisch eindrucksvoller Film über die Zeit zwischen Stalins Tod und dem XX. Parteitag der KPdSU. "Wir wollten die Sitten aufspüren", sagte Regisseur Alexander Proschkin, "die zu jener Zeit in der Gesellschaft vorherrschten - Menschen ohne ein 'Ich', die alles unter 'Wir' abzubuchen gewohnt waren. Jenen Verderb, der ausgehen kann von einer Macht, die den Einzelnen als ein Nichts ansieht und ihn in die Rolle eines stummen Zeugen drängt, unfähig zum Widerspruch, geschweige denn: Widerstand." Welchen Zweck Berija mit seiner Amnestie verfolgte, ist bis heute nicht restlos geklärt. Proschkin vertritt die Auffassung, Berija habe die unkontrollierte Kriminalität nutzen wollen, um sich selbst zum Diktator aufzuschwingen. Alexander Proschkin ("Paris sehen und sterben") ist mit seinem Film ein herausragender Beitrag während der "Perestroika"-Periode gelungen - realistisch gefärbtes Actionkino mit einer bis zur letzten Minute spannungsgeladenen Atmosphäre.
DVD Features:
· Interview mit dem Regisseur Alexander Proshkin
· Dokumentarfilme über Anatoly Papanov und Lavrenti Beria
· Dokumentarfilm „Stalin's Beerdigung“
· Trailershow
· Kinotrailer
· Bilder-Galerie
· Biographien
· Filmographien
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