Durch den Aufprall eines mysteriösen kosmischen Körpers ist die 'Zone' entstanden, ein Gebiet, in dem die physikalischen Gesetze außer Kraft geraten sind. Dort soll es einen Raum geben, in dem die geheimsten Wünsche in Erfüllung gehen. Obwohl der Zutritt zur 'Zone' verboten ist, wagen es ein Physiker und ein Schriftsteller, mit der Hilfe des Stalkers in sie einzudringen. Als sie nach beschwerlichem Weg den Raum endlich erreichen, verzichten die Männer jedoch darauf, in ihn einzutreten, und kehren zu ihrem Ausgangspunkt, einer Kneipe, zurück. Andrej Tarkowski hat mit 'Stalker' ein trauriges, ernstes Märchen für Erwachsene geschaffen, das vor dem Hintergrund einer Abenteuergeschichte den Weg dreier Menschen zur Selbsterkenntnis zeigt. Ohne Rückblenden oder Nebenhandlungen präsentiert der Film dabei überwältigende Bilder einer zerstörten Landschaft, in der überall Wasser tropft, das in verschiedenen Metallfarben schimmert, und nur noch rostige Gleise auf frühere Zivilisation hinweisen. Die Verschmelzung dieser Visionen mit den philosophischen Überlegungen der Figuren erzeugt dabei eine mystische Aura, die kaum noch etwas mit dem herkömmlichen Erzählkino verbindet.
Auszeichnungen: Der Preis «Lucino Visconti» dem Filmregisseur Andrej Tarkovski im Filmwettbewerb «David Donatello» in Italien, 1980
Ein Sonderpreis des Preisgerichtes (Interfilm und OSIC) bei den internationalen Filmfestspielen in Cannes, 1980
Der Preis von FIPRESCI bei den internationalen Filmfestspielen in Cannes, 1981
Ein Sonderpreis des ökumenischen Preisgerichtes für einen Film außer Wettbewerb bei den internationalen Filmfestspielen in Cannes, 1982
DVD Features:
· Interview mit dem Komponisten Eduard Artemyev, dem Operateur Alexander Knyazhinsky, dem production Designer R. Safiullin
· Dokumentarfilm über Andrei Tarkovsky „Erinnerung“
· Ausschnitt aus Diplomarbeit von Andrei Tarkovsky „The Streamroller and the Violin“
· Bilder-Galerie
· Biographien
· Filmographien